Wissen über Finanzen

Steigern Sie Ihre Rendite und reduzieren Sie gleichzeitig Ihr Risiko, ohne in Aktien zu investieren, insbesondere in Zeiten hoher Inflation.

SICHERES FINANZIELLES WACHSTUM MIT UNSEREM ARCHIMEDES-KONZEPT FÜR ANLEGER AB 50.000 EURO

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Was die beste Geldanlage ist, muss die Zukunft beweisen. Darum schlagen wir Ihnen Folgendes vor:

  1. Verteilen Sie Ihr Geld gleichmäßig auf verschiedene Portfoliobausteine und minimieren so Ihr Risiko.
  2. Achten Sie auf die richtige Zusammenstellung der Bausteine. Die Verteilung ist wichtiger als das einzelne Produkt.
  3. Wählen Sie bankenunabhängige Geldanlagen.
  4. Setzen Sie auch auf schwankungsfreie Sachwertanlagen abseits der Börse.
  5. Nutzen Sie auch Produktivkapital durch Direktinvestitionen.

UNSERE IDEEN UND ANLAGESTRATEGIEN

Es geht um Ihre Zukunft. Das erfordert Strategien und Lösungen, die in den typischen „Hausprodukten der Banken“ nur selten zu finden sind. Für viele unserer Anleger sind Aktienfonds oder ETF´s nicht immer eine geeignete Alternative. Unser Archimedes-Konzept ist dagegen vielseitiger und liefert konstant gute Renditen.

Natürlich entwickeln wir auch innovative Anlagestrategien, die sich am Aktien- oder Rentenmarkt orientieren.

Vor allem aber sind wir unabhängige Finanzberater. Es gibt keine Dachorganisation oder Bank, die uns mit ihren Vorgaben und Restriktionen einschränkt. Deshalb gilt in unserem Unternehmen noch immer der alte Grundsatz: Der Kunde ist König

ARCHIMEDES CONSULT “QUADRATUR DES KREISES“

VERMÖGENSANLAGE HEISST BEI UNS RISIKOMANAGEMENT

Mit unserem Anlageportfolio beteiligen Sie sich an geprüften Projekten mit solider wirtschaftlicher Leistung, unabhängig von der Entwicklung der Börse. Wir planen daher Anlagen mit regelmäßigen Erträgen, unabhängig davon, ob die Börsenkurse uneinheitlich oder sogar rückläufig sind.

Ihre Anlage wird durch eine breite Streuung in mehrere, voneinander unabhängige Vermögenswerte stabilisiert. So hat beispielsweise die Immobilienentwicklung wenig Einfluss auf den Markt für erneuerbare Energien – auf Wind- und Solarkraftwerke. Entscheidend ist es, in verschiedene, voneinander unabhängige Asset-Märkte zu investieren.

Eine solche Aufteilung erweist sich auch dann als vorteilhaft, wenn sich eine der Anlagen im Portfolio trotz geeigneter Auswahlkriterien anders als erwartet entwickelt ein denn wer weiß schon, was die nächsten Jahre bringen?

Geplante Rendite und Risikoreduktion sind die wesentlichen Merkmale eines nachhaltigen Portfolios. Einige unserer Elemente lassen sich zudem steuerlich optimieren.

LASSEN SIE UNS ÜBER IHRE VERMÖGENSANLAGE SPRECHEN

Jeder Anleger hat andere, persönliche Prioritäten. Nach einem Gespräch mit Ihnen stellen wir ein auf Sie persönlich zugeschnittenes Konzept zusammen und präsentieren es Ihnen als unsere Anlageempfehlung.

Frei von den Eigeninteressen einer Großbank planen wir Ihre Finanzen. Dabei sind uns Ihre individuellen Erwartungen ebenso wichtig wie aktuelle Markteinflüsse.

Die Artikel 6 bis 9 der ESG-Verordnung regeln die Nachhaltigkeit von Finanzanlagen. Wir streben, wo es möglich ist, einen Standard nach Artikel 8 und 9 an.

SZENARIO: Eine Person verkauft ihr Haus für 500.000 Euro um den Ruhestand zu finanzieren

Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, wie Menschen ihr Geld anlegen können. Dabei ist es immer einen Kompromiss zwischen unterschiedlichen Faktoren. Hier sehen Sie einen Vergleich zwischen einem Versicherungsprodukt, einem Investment-Entnahmeplan und unserem Archimedes-Konzept.

Versicherung

Investment Entnahme Plan

INDIVIDUELLE VERMÖGENSBERATUNG

Sie stimmen Ihre Ziele, Wünsche und Erwartungen mit uns ab

Sie erhalten ein ausgearbeitetes Konzept

Wir beantworten alle enstandene Fragen

Ihre Entscheidung ist unser Auftrag

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KLAUS WEIDLICH

Als ordinierter Pastor im Bund freikirchlicher Pfingstgemeinden waren mir Menschen schon immer wichtig. Als meine Frau und ich ein Projekt angepackt haben, für das es keine Gelder gab, bin ich in die Wirtschaft gegangen. Über einige Jahre hinweg habe ich mich zum Fachwirt für Finanzdienstleistungen (IHK) und zum zertifizierten Stiftungsmanager (DAS) qualifiziert. Im Jahr 2013 entstand die Archimedes-Consult und später die Archimedes-Stiftung als gemeinnütziges Werk. Das Wichtigste für mich sind bis heute die Menschen. Meine Kunden wollen ehrlich und auf Augenhöhe beraten werden.

KLAUS WEIDLICH

Als ordinierter Pastor im Bund freikirchlicher Pfingstgemeinden waren mir Menschen schon immer wichtig. Als meine Frau und ich ein Projekt anpacken wollten, für das es keine Gelder gibt, bin ich zurück in die Wirtschaft. Über einige Jahre hinweg habe ich mich zum Fachwirt für Finanzdienstleistungen (IHK) und zum zertifizierten Stiftungsmanager (DAS) fortgebildet. Im Jahr 2013 entstand die Archimedes-Consult GmbH und später die Archimedes-Stiftung gGmbH als gemeinnütziges Werk. Was mir bis heute wichtig ist sind Menschen. Meine Kunden wollen ehrlich behandelt werden.

FAQ

Ein allgemeiner Anstieg der Preise, die wir für die Waren und Dienstleistungen einer Volkswirtschaft zahlen, wird als Inflation bezeichnet. Höhere Preise bedeuten im Allgemeinen auch höhere Produktionskosten für fast alles, was in einer Volkswirtschaft hergestellt wird. Dieser Anstieg der Produktionskosten wird an die Verbraucher weitergegeben, die für die von ihnen gewünschten Waren und Dienstleistungen höhere Preise als zuvor zahlen müssen. Bei einer Inflation steigen die Lebenshaltungskosten ständig an, und die Verbraucher stellen fest, dass sie mit demselben Geldbetrag heute weniger kaufen können als noch vor einigen Monaten.
Die Behörden verfolgen die Inflation mit Hilfe des Verbraucherpreisindexes, der die Preisveränderungen im Laufe der Zeit misst. Aufgrund des allgemeinen Preisanstiegs kann die Inflation zu höheren Lohnforderungen der Arbeitnehmer führen. Wenn die Unternehmen höhere Löhne zahlen, steigen die Produktionskosten weiter an. Dies wird als Inflationsspirale bezeichnet: Höhere Lohnforderungen führen zu höheren Preisen und damit zu mehr Inflation, was wiederum zu neuen höheren Lohnforderungen und noch mehr Inflation führt. Inflationsspiralen verarmen Gesellschaften auf Dauer. Die Aufgabe von Politikern und Zentralbanken ist es, die Inflation einzudämmen, ohne die Wirtschaft zu lähmen. Andernfalls steigt die Arbeitslosigkeit und sinkt die Produktivität.
Bei der Anlage von Vermögenswerten ist die Inflation ein wichtiger Faktor, der berücksichtigt werden muss. Wenn die Rendite einer Anlage niedriger ist als die Inflation, werden die Vermögenswerte abgewertet. Je nach Marktphase tendieren einige Investitionen in Sachwerte dazu, die Inflation auszugleichen, was bedeutet, dass sie trotz Inflation noch rentabel sind.

Impact Investing oder nachhaltiges Finanzwesen beschreibt Investitionen in Unternehmen oder andere Organisationen, die sich bemühen, der Gesellschaft als Ganzes zu nützen und gleichzeitig einen finanziellen Gewinn zu erzielen. Beispiele für Impact Investing sind Investitionen in erneuerbare Energien, Mikrofinanz und Gesundheit, um nur einige zu nennen. Langfristig wird der Privatsektor den zukünftigen Prozess der ökologischen Transformation und des sozialen Umbaus finanzieren. Die öffentlichen Haushalte sind mit dieser Aufgabe überfordert und können sie nicht allein bewältigen. 
Die größten Vermögen auf dem Markt werden derzeit von Privatpersonen und institutionellen Anlegern wie Investmentfonds, Versicherungen und Pensionskassen gehalten. Dieses Vermögen soll in Zukunft im Rahmen von Impact Investing für eine bessere Zukunft investiert werden. Der deutsche Finanzsektor wird durch ESG-Anforderungen gelenkt und kontrolliert. ESG steht für Environment (E), Social (S) und Governance (G) – auf Deutsch: Umwelt, Soziales, Unternehmensführung. Relevant sind Finanzanlagen nach Artikel 8 und hochwertiger nach Artikel 9.
An dieser Stelle müssen wir vor dem so genannten Greenwashing und Green Wishing warnen. Greenwashing bezeichnet den irreführenden Einsatz von Marketing und Werbung durch Unternehmen, die versuchen, sich als „grün“ oder umweltfreundlich darzustellen, aber die ESG-Standards nicht erfüllen. Bei regulierten Finanzprodukten ist die BaFin (Bundesaufsicht für Finanzdienstleistung) als Aufsichtsbehörde gesetzt. Green Wishing hingegen bezieht sich auf nicht regulierte Finanzanlagen, d.h. den grauen Kapitalmarkt. Darunter versteht man Anlagen, die nicht unter der Aufsicht der BaFin stehen und somit nicht an die staatliche Regulierung gebunden sind und daher höheren Verlustrisiken ausgesetzt sind, auch wenn sie den ESG-Standard erfüllen.

Zinsen gelten im Allgemeinen als sicherer Weg, um Gewinne zu erzielen, insbesondere bei älteren Generationen. Schließlich sind die Zinsen vertraut, da jeder irgendwann in der realen Welt mit Zinsen konfrontiert wird, etwa wenn er eine Kreditkartenrechnung oder eine Hypothek bezahlt. Dies ist jedoch eine Illusion. Zinssätze sind nicht sicher, denn Zinsen sind das Ergebnis eines Kredits, den jemand, sei es eine Privatbank oder eine Einzelperson, an jemand anderen vergibt, z. B. an ein Unternehmen oder eine Organisation oder sogar an eine Regierung. Wenn Sie sich zum Beispiel für eine Festgeldanlage bei einer Privatbank entscheiden und die Bank aus irgendeinem Grund zusammenbricht, ist Ihr Geld weg. Oder wenn Sie sich entscheiden, Ihr Geld einem Unternehmen für die Zinszahlungen zu leihen, und das Unternehmen danach in Konkurs geht, dann sind Sie dem großen Risiko ausgesetzt, Ihre Investition zu verlieren. Das ist auch der Grund, warum in den EU-Rechtsvorschriften eine Mindesteinlagensicherung von bis zu 100 000 Euro festgelegt wurde, unabhängig davon, bei welcher Bank Ihr Geld liegt. Da das Risiko auf die Banken abgewälzt wurde, ist der Zinssatz, den sie ihren Kunden für Sparkonten oder Festgeldanlagen bieten, zusätzlich gesunken.
Es gibt verschiedene Arten von Anlagen, bei denen der Anleger durch die Erhebung von Zinsen einen Gewinn erzielen kann. Wie beim Kauf von Aktien trägt der Anleger jedoch auch hier das Risiko. Die bekannteste dieser Anlagen ist die Staatsanleihe. Wenn man eine Staatsanleihe kauft, leiht man dem Staat im Grunde genommen Geld und verlangt Zinsen für das Darlehen. Nehmen wir zum Beispiel an, wir kaufen eine Anleihe der deutschen Regierung, deren Anleihen als die sichersten gelten. Als Anleiheinvestor steigt unser Risiko immer dann, wenn die deutsche Staatsverschuldung steigt oder wenn die Leistung der deutschen Wirtschaft nachlässt. Es gibt auch Industrieanleihen auf dem Markt, die ähnlich wie Staatsanleihen funktionieren, mit dem Unterschied, dass die Chancen und Risiken hier von privaten Unternehmen abhängen. Wenn wir uns für den Kauf einer Anleihe eines privaten Unternehmens entscheiden, leihen wir diesem Unternehmen im Grunde Geld gegen Zinsen. Staats- und Industrieanleihen werden in der Regel in Rentenfonds gebündelt. Andere Arten von Anleihen, die auf dem Markt angeboten werden, sind sowohl Namens- als auch Inhaberanleihen. Während eine Inhaberschuldverschreibung anonym ist, müssen bei Namensschuldverschreibungen die persönlichen Daten des Anlegers in die Transaktion aufgenommen werden. Investitionen in Immobilien und Windkraftanlagen, deren Gewinne von den Zinszahlungen abhängen, sind oft spekulativ. Diese auch als Zinsbeteiligungen bezeichneten Anlageformen sind meist nachrangige Darlehen. Unternehmen, die für Bankkredite nicht in Frage kommen, weil sie nicht über genügend Eigenkapital (d. h. schuldenfreies Kapital) verfügen, beschaffen sich auf diese Weise das Geld, das sie zum Vorankommen benötigen. Im Falle eines Zahlungsausfalls haben die Banken jedoch Anspruch auf die Rückzahlung des Kredits – einschließlich der ausgefallenen Zinsen, Rechtskosten und Gebühren. Deshalb gehen die anderen, weniger mächtigen Parteien in der Regel leer aus: Denn, wenn sie an der Reihe sind, ist das Geld bereits aufgebraucht.

Im Laufe der Geschichte wandeln sich die Gesellschaften und passen sich dem Wandel an. Auch die Kapitalmärkte in der Weltwirtschaft verändern sich, wenn Gesellschaften sich wandeln und ihre Regeln ändern. Sie durchlaufen verschiedene Phasen. Wenn Kapitalmarktphasen enden und neue beginnen, passen sich die Gesetze der Börse und der Finanzwelt an, und neue Formen der Vermögensbildung werden möglich. Wir haben eine lange, erste Marktphase von etwa 1948 bis Anfang/Mitte der 90er Jahre durchlaufen. Während dieser Jahre legten die europäischen Regierungen häufig die Wechselkurse zwischen ihren Währungen fest. Ab Anfang der 1990er Jahre beschlossen die Regierungen jedoch allmählich, über ihre Zentralbanken in die Geldmärkte einzugreifen. So begann Anfang der 90er Jahre die zweite Marktphase. Das politische Ziel der Zentralbanken wurde es, die durchschnittliche Inflation bei etwa 2 % zu halten. Das wichtigste Instrument der Währungsbehörden war damals der Leitzins. Wenn die Währungsbehörden die Zinsen anheben, sind weniger Menschen geneigt, Kredite aufzunehmen, und mehr Menschen haben einen Anreiz, ihr Geld bei einer Bank anzulegen. Mit diesem geldpolitischen Instrument konnten die Währungsbehörden also den Kapitalumlauf erhöhen oder verringern und so die Inflation steuern.
Im Jahr 2008 begann eine dritte Marktphase. Eine Immobilienkrise in den USA führte zu einer weltweiten Finanzkrise, die die Währungen instabil machte. Als Folge der Krise führten die Zentralbanken Anleihekäufe als ihr neuestes politisches Instrument ein. Die Zentralbanken sind nun in der Lage, mit neu geschaffenem Geld Anleihen zu kaufen, um sie im Falle einer hohen Inflation auf dem Markt an private Banken zu verkaufen und so den Geldumlauf zu verringern. In Verbindung mit der Nullzinspolitik (und später sogar mit negativen Zinsen) begannen die Regierungen, ihre Schulden abzubauen, d. h. ihre Verschuldung zu verringern. Bis 2008 waren sowohl Aktien als auch Anleihen an den Börsen interessant, ebenso wie Aktien- und Rentenfonds. Ab 2008 verloren Anleihen aufgrund mangelnder Rendite an Attraktivität. Als die Zinssätze auf historische Tiefststände sanken, gingen auch die Zinszahlungen der Regierungen an die Anleihegläubiger deutlich zurück. So floss das Geld aus dem Anleihemarkt in den Aktienmarkt, was die Aktienkurse in die Höhe trieb. Gleichzeitig floss durch andere kapitalmarktpolitische Maßnahmen zusätzliches Geld in die Aktienmärkte. Infolgedessen stiegen die Aktienkurse ohne ersichtlichen Grund – oder mit anderen Worten, sie wurden künstlich in die Höhe getrieben. In dieser Zeit begann auch die Blütezeit der ETFs. Seit Ende 2021 und bis in den Sommer 2022 hinein werden diese Mechanismen schrittweise abgebaut. Wir stehen also vor dem Eintritt in eine neue Kapitalmarktphase.
Mit dem Beginn einer neuen Marktphase gelten die Muster und Trends der letzten 14 Jahre nicht mehr. Vielmehr sieht es so aus, als ob wir zu dem Zustand vor 2008 zurückkehren könnten, in dem Anleihen wieder als lohnende Investitionen positioniert sind. Wenn also Privatanleger mit erfolgreichen Portfolios ihre Entscheidungen auf Basis der Erfahrungen der letzten 14 Jahre treffen, laufen sie jetzt Gefahr, finanzielle Fehlentscheidungen zu treffen.

Mit Sachanlagen ist man immer an Immobilien beteiligt, im Gegensatz zu Anlagen, die nur der Zinszahlung dienen. Da es sich bei Sachwerten meist um Immobilien und Produktionsanlagen handelt, lassen sie sich nicht so leicht in Geld umwandeln. Der beliebteste Sachwert ist daher die eigene Wohnung. Auch der Kauf einer Mietwohnung kann zum Vermögensaufbau oder sogar zur Altersvorsorge genutzt werden. Weitere Sachwerte sind Edelmetalle, Unternehmensanteile, Industrieanlagen – wie Solar- und Windkraftanlagen – und andere. Unternehmensaktien haben jedoch ihre eigenen Besonderheiten. Eine Aktie besteht aus einem der gleichen Teile, in die das Kapital eines Unternehmens aufgeteilt ist. Wenn man eine Aktie eines Unternehmens kauft, erwirbt man im Grunde genommen einen Teil dieses Unternehmens. Der Preis einer Unternehmensaktie spiegelt sowohl ihren realen Wert als auch Spekulationen über ihre aktuelle Leistung und ihre Zukunft wider. Daher müssen Aktien getrennt von anderen Vermögenswerten betrachtet werden, deren materieller Wert leichter zu bestimmen ist.
In der Regel steigen die Preise von Sachwerten mit der Inflation. Langfristig erweist sich dies in schwierigen Zeiten als großer Vorteil. Darüber hinaus gibt es einige Sachwerte, die ein regelmäßiges Einkommen erwirtschaften. Dazu gehört zum Beispiel eine Mietwohnung oder auch eine Solaranlage. Mit einer solchen Anlage können Sie also sowohl ein festes Einkommen als auch einen Inflationsausgleich (abzüglich der Alterung der Anlage) erzielen.
Bei den Edelmetallen hingegen kann man nur auf eine positive Entwicklung hoffen. Edelmetalle wie Silber und Gold sind im Wesentlichen Wertaufbewahrungsmittel, weil sie trotz Inflation oder Marktvolatilität ihre Kaufkraft behalten – und weil sie auch eine Art „Angstwährung“ darstellen, die bei Anlegern immer beliebter wird, wenn es zu einer Finanzkrise kommt.

Jeder Anleger steht irgendwann einmal vor der Entscheidung, ob er sein Geld in einen offenen oder einen geschlossenen Fonds investieren soll, wobei letzterer den meisten Anlegern nicht geläufig ist. 
Ein offener Fonds ist eine Form der kollektiven Kapitalanlage, deren Anteile an der Börse gehandelt werden. Meistens handelt es sich um Pakete aus verschiedenen Aktien oder Anleihen, doch können sie auch andere Arten von Finanzinstrumenten enthalten. Der Wert des Fonds ergibt sich somit aus dem Wert seiner gesamten Aktien und Anleihen sowie aus seinem Börsenwert. Der Börsenwert hängt ganz vom Prinzip von Angebot und Nachfrage ab: Wenn es mehr Nachfrage nach etwas gibt, steigt sein Preis. So schafft ein Unternehmen beispielsweise keine zusätzlichen Aktien, wenn seine Aktien sehr gefragt sind. Stattdessen steigt der Handelswert seiner Aktien so lange, bis alle ihr Geld ausgegeben haben und keine weiteren Angebote mehr abgeben können. Umgekehrt gilt das Gleiche: Wenn die Aktien eines Unternehmens weniger attraktiv werden, sinkt der Kurs. Neben dem Wert der Aktien eines Unternehmens schütten Aktien oft auch eine Dividende aus, d. h. das Unternehmen schüttet regelmäßig einen Teil seiner Gewinne an seine Anleger aus. Anleiheinvestoren hingegen erhalten regelmäßige Zinszahlungen, die als Kupons bezeichnet werden, da die Anleger in der Vergangenheit im Austausch für die Zinszahlung einen abtrennbaren Kupon einreichten, der der Papieranleihe beigefügt war. 
Offene Fonds geben ihre Dividenden oder Kupons über verschiedene Mechanismen an die Anleger weiter. Die Anleger können jederzeit Anteile an einem offenen Fonds kaufen oder verkaufen. Im Gegensatz dazu wird um einen geschlossenen Fonds herum eine Interessengemeinschaft gebildet. Die Anleger beschließen, gemeinsam ein oder mehrere Projekte zu unterstützen, z. B. den Besitz von Solarparks. Die Projekte werden in der Regel mit dem gemeinsamen Kapital der Anleger durchgeführt, verwaltet und finanziert. Der Wert solcher Projekte hängt daher ausschließlich von ihrer wirtschaftlichen Leistung ab. Solche Investoren erzielen also Gewinne durch feste Erträge und können nach dem Verkauf des Projekts sogar noch weiter profitieren. Es findet keine Börsenverzerrung statt. Um sich an einem geschlossenen Fonds zu beteiligen, dürfen die Anleger jedoch nur zu Beginn des Projekts investieren und erst nach dessen Abschluss gemeinsam aussteigen. Die zahlreichen Maßnahmen, die während der Haltefrist ergriffen werden müssen, werden in der Regel demokratisch im Umlaufverfahren entschieden.

Produktive Kapitalvermögen beziehen sich kurz gesagt auf Vermögenswerte, die als Mittel zur Produktion oder Herstellung von etwas oder zur Erbringung einer bestimmten Dienstleistung in der Dienstleistungswirtschaft verwendet werden. Bei Aktiengruppen werden von Zeit zu Zeit Aktien ausgegeben, die Eigentum an produktiven Kapitalgütern darstellen. Der Ausgabepreis solcher Aktien wird in einem aufwendigen Verfahren festgelegt. In diesem Zusammenhang werden durch die Ausgabe von Wertpapieren sehr große Kapitalbeträge gesammelt: Die Anleger investieren ihr Geld in ein produktives Kapitalvermögen und erhalten dafür Wertpapiere (z. B. Aktienzertifikate). Diese neue Menge an gesammeltem Kapital stellt nun ein Anlagevermögen dar, das entweder dazu verwendet werden kann, etwas zu produzieren, das Einnahmen generiert, oder um eine Dienstleistung in der Dienstleistungswirtschaft zu erbringen. Im Idealfall schwankt der Preis der Aktien, die das Eigentum an dieser Art von Vermögensmasse repräsentieren, nicht oder bewegt sich langsam nach oben, unabhängig von den täglichen Börsenkursen. Dies führt zu zwei verschiedenen Arten von Variablen in der Aktiengruppe: eine berechnete Variable, die das produktive Kapital innerhalb der Gruppe darstellt, sowie eine spekulative Variable außerhalb der Gruppe – das Börsenkapital. Auch Handwerksbetriebe und andere Unternehmensformen kennen produktives Kapital, nur dass in diesen Fällen das produktive Kapital vom Geschick eines oder weniger Unternehmer abhängt. Für Investoren stehen beide Varianten auf dem Markt zur Verfügung, d.h. produktives Kapital und Börsenkapital.

Viele Anleger suchen entweder Sicherheit oder Rendite. Langfristig ist beides mit Risiken verbunden. Der sicherheitsorientierte, konservative Anleger verpasst oft Gewinnchancen und bildet zu wenig Vermögen aus Renditen seiner Anlagen. Ein wagemutiger, renditeorientierter Anleger verliert sein Vermögen, wenn sich die Marktbedingungen plötzlich verschlechtern, was ihn zu ungeschickten Entscheidungen verleitet. Nicht das Verwalten von Renditen ist die wahre Kunst, sondern die Strategie gegen Risiken.

Liquidität bezieht sich im Allgemeinen auf die Leichtigkeit, mit der eine Person den Wert eines Vermögenswerts in Bargeld umwandeln kann. Ausreichende Liquidität sollte in jedem Haushalt und Unternehmen vorhanden sein, d.h. schneller Zugang zu Bargeld. Man sollte in der Lage sein, eine Krise drei Monate lang ohne externe Hilfe zu überstehen. Da in Krisenzeiten in der Regel andere finanzielle Lösungen zur Verfügung stehen, als das eigene Geld auszugeben, sollte dieses Kapital viel länger reichen. Liquidität ist auch notwendig, um sinnvolle Investitionen tätigen zu können. Oft ergeben sich Gelegenheiten, die man einfach ohne zu zögern ergreifen sollte. Denn wenn sich eine Investitionsmöglichkeit auf dem Markt eröffnet und man nicht das Geld oder die Liquidität hat, um sie zu nutzen, wird man sie mit Sicherheit verlieren. Im gewerblichen Bereich werden Anschaffungen durch das Bilden von Liquidität vorbereitet. Vor allem in Zeiten steigender Zinsen ist eine ausreichende Liquidität eine Voraussetzung für die Beantragung eines Kredits oder einer anderen Finanzierungsform, da dies ein wichtiger Faktor ist, den die Banken bei ihrer Entscheidung über die Kreditvergabe an einen Kunden berücksichtigen.
Andererseits ist ein Zuviel an Liquidität schädlich. Geparkte Vermögenswerte verlieren täglich an Wert, der stattdessen Gewinne erwirtschaften könnte, möglicherweise sogar mit Inflationsausgleich.

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